Nachwuchsprogramm der Jungen Neurologen

junos 800

Der DGN-Kongress ist auch für den Nachwuchs eine wichtige Plattform für den Start in die Neurologie. Die Jungen Neurologen organisieren mit Unterstützung der DGN ein umfangreiches eigenes Programm für Medizinstudierende, PJler und Assistenzärzte – mit Tipps für Kongressneulinge, praktischen Anleitungen für Berufsanfänger, spannenden Vorträgen und Workshops rund um Beruf und Karriere in Klinik und Forschung.

Am JuNo-Infostand und im „Social Club“ können Kontakte geknüpft und ausgebaut werden. Jährlich vergibt die DGN 100 Stipendien für Studierende, bevorzugt im PJ.

  • Mittwoch, 20.09.2017
  • Donnerstag, 21.09.2016
  • Freitag, 22.09.2017
  • Samstag, 23.09.2016
UhrzeitTitelVorsitz/RednerOrt
13:30 – 14:00

Begrüßung der Stipendiaten
Drei Tage auf einem der größten neurologisch-neurowissenschaftlichen Kongresse weltweit. Hier gibt es die ersten Infos für Stipendiaten.

A. Biesalski (Witten) JuNo-Stand
       
13:30 – 15:00 Mein Job – Mein Leben: Karrierewege in der Neurologie
Erfahrene Neurologen beschreiben ihren Lebensweg und berichten von ihren Erfahrungen im Verlauf ihrer Karriere. Welche Entscheidungen waren rückblickend Erfolge, welche eher weniger, was waren überraschende Glücksfälle, und was würden sie vielleicht heute anders machen?
L. Meyer (Köln)
N. N.
 DGN(forum
13:30 Vom Assistenzarzt bis zur Niederlassung F. Pawlas (Hamburg)  
14:15 tba N.N.  
       
15:30 – 17:30 Die Weiterbildungsumfragen der Jungen Neurologen und der DGN: Weiterbildung in der Neurologie – Hemmnisse und Chancen
Die Jungen Neurologen haben nachgefragt: Wie läuft es in der neurologischen Weiterbildung? Welche Probleme bringen die zunehmende Arbeitsverdichtung und die zum Teil knappe Personalsituation mit sich? Welche Chancen bieten aber auch spezifische Weiterbildungsmodelle oder die klinikinterne Organisation?
Im Symposium sollen die Daten der Erhebung vorgestellt und diskutiert werden. Zugleich bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, von Kolleginnen und Kollegen – auch anderer Fachbereiche – zu lernen.
J. Behncke (Hamburg)
A. Biesalski (Witten)
C. Franke (Berlin)
DGN(forum
15:30 Allgemeines zur Weiterbildung in der Neurologie G. Fink (Köln/Jülich)  
15:50 Diskussion    
15:55 Ergebnisse der Chefärzte-Umfrage C. Franke (Berlin)  
16:05 Diskussion    
16:10 Ergebnisse der WB-Umfrage der JuNos 2017 (1) A. Biesalski (Witten)  
16:25 Ergebnisse der WB-Umfrage der JuNos 2017 (2)  J. Behncke (Hamburg)  
16:35 Diskussion    
16:40 Vorstellung eines Modells der Weiterbildung („MOKKA“) P. Schmölzer (Karlsruhe)  
17:00 Diskussion    
17:05 Vorstellung einer Evaluation aus einem anderem Bereich N. N.  
17:20 Diskussion    
17:25 Zusammenfassung/Abschluss    
       
19:00 23:00

JuNo Social Club
Zum Auftakt und zum Kennenlernen: die JuNo-Partynacht. Wir ziehen direkt vom Kongress in die Location.
Treffen am Stand der Jungen Neurologen um 18:30 Uhr.

  Moritzbastei, Unterkeller
UhrzeitTitelVorsitz/RednerOrt
09:00 – 09:20 Kongress-Guide
Der DGN-Kongress ist eines der größten Treffen von Neurologen und Neurowissenschaftlern in Europa. Die Jungen Neurologen geben Kongressneulingen Tipps und machen Vorschläge, wo es sich lohnt hinzugehen und wie man seine Kongresszeit optimal ausnutzt, Insidertipps inklusive.
J. Behncke (Hamburg)
T. Schreckenbach (Würselen)
JuNo-Stand
       
09:30 – 10:30 Poster Session
Zehn aktuelle Poster des DGN-Kongresses, zehn Highlights für junge Neurologen und solche, die es werden wollen. Wir besprechen die Poster mit Preisträgern des vergangenen DGN-Kongresses.
F. Hopfner (Kiel)
X. Kobeleva (Bonn)
JuNo-Stand
       
17:30 – 19:00 State of the Art – Teil 1
Von Koryphäen lernen: Erfahrene Neurologen fassen den State of the Art bei wichtigen neurologischen Erkrankungen bzw. Themen zusammen.
Hier geht es nicht um die Wiederholung des Lehrbuchwissens, sondern um praktische Anleitungen und Tipps, wie junge Neurologinnen und Neurologen (und solche, die es werden wollen) zum Beispiel in der Notfallambulanz vorgehen sollten.
S. Aschenberg (Köln)
F. Ippen (Heidelberg)
Saal B
17:30 Kopfschmerz H. Diener (Essen)  
18:15 Intensivneurologie J. Bösel (Heidelberg)  
UhrzeitTitelVorsitz/RednerOrt
08:30 – 09:30 Neurologie International
Die Jungen Neurologen sind die größte Nachwuchsorganisation der Neurologie in Europa. Ein großes Anliegen ist es, Verbindungen auch über die deutschen Landesgrenzen hinweg zu pflegen und weiterzuentwickeln – zum Austausch in Wissenschaft und Forschung aber auch der klinischen Expertise. Dieses Seminar soll die internationalen Aktivitäten der Jungen Neurologen darstellen und über Möglichkeiten für junge Neurologen außerhalb Deutschlands informieren.
C. Franke (Berlin)
L. Grindegaard (Lund, SE)
Saal 3
08:30 RRFS – die Nachwuchsorganisation der EAN A. Sauerbier (London, UK)  
09:00 Das European Board Exam der EAN – die europäische Facharztprüfung N.N.  
       
08:30 – 11:30 HTK 16 – Fit für die Epileptologie: Fokale Epilepsien – Kurs der Fortbildungsakademie und der Jungen Neurologen
In diesem Halbtagskurs sollen anhand von fünf prägnanten Vorträgen und Videopräsentationen wesentliche Aspekte aus dem Bereich der Epileptologie dargestellt werden. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den fokalen Epilepsien. Die idiopathisch generalisierten Epilepsien werden nicht thematisiert. Es sollen sowohl Grundlagen zu Diagnostik und Therapie als auch die sozialmedizinischen Konsequenzen der Erkrankung vermittelt werden. Neben praktischem klinischem Wissen werden auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt.
J. Geithner (Berlin)
A. Strzelczyk (Frankfurt/Main)
M1+M2
08:30 Diagnose Epilepsie? – Epileptischer Anfall, Epilepsie und Differenzialdiagnosen J. Geithner (Berlin)  
09:00 Semiologie fokaler Anfälle A. Strzelczyk (Frankfurt/Main)  
09:30 Pharmakotherapie fokaler Epilepsien: Systematik bei der Wahl des Antikonvulsivums S. Knake (Marburg)  
10:00 – 10:30 Pause    
10:30
Prächirurgische Epilepsiediagnostik und operative Epilepsietherapie M. Holtkamp (Berlin)  
11:00 Prognose, Fahreignung und berufliche Konsequenzen der Diagnose Epilepsie F. von Podewils (Greifswald)  
       
09:00 – 09:20 Kongress-Guide
Auch heute: Die Jungen Neurologen geben Kongressneulingen Tipps und machen Vorschläge, wo es sich lohnt hinzugehen und wie man seine Kongresszeit optimal ausnutzt, Insidertipps inklusive.
E. Gülke (Hildesheim)
L. Müller (Würzburg)
 JuNos-Stand
       
12:30 – 14:00 Meet the expert – klinisch-wissenschaftliches Intensivseminar: die Verbindung zwischen Darm und Nervensystem
Junge Neurologen und Medizinstudierende diskutieren aktuelle Paper mit Koryphäen des Fachs. Beim diesjährigen Meet the expert möchten wir wieder die Gelegenheit bieten, mit Experten ins Gespräch zu kommen. Dazu werden wir die Gut-Brain-Axis von drei Seiten beleuchten. Jeweils eine Koryphäe auf dem Gebiet und ein/e Nachwuchswissenschaftler/in direkt von der Laborbank werden Einblicke in Verbindungen zwischen Gastrointestinum und Nervensystem sowie die Relevanz dieser für verschiedene neurologische Erkrankungen geben.
S. Knauss (Berlin)
M. Oberstadt (Leipzig)
J. Pohlan (Berlin)
DGN(forum
12:30 Neurodegeneration (1) W. H. Oertel (Marburg)  
12:45 Neurodegeneration (2) N.N.  
13:00 Stroke/Neurovascular (1) A. Meisel (Berlin)  
13:15 Stroke/Neurovascular (2) K. Winek (Berlin)   
13:30 Multiple Sklerose/Neuroimmunologie (1) H. Wekerle (Planegg-Martinsried)   
13:45 Multiple Sklerose/Neuroimmunologie (2) N.N.  
       
16:30 – 18:00 State of the Art – Teil 2
Von Koryphäen lernen: Erfahrene Neurologen fassen den State of the Art bei wichtigen neurologischen Erkrankungen bzw. Themen zusammen.
Hier geht es nicht um die Wiederholung des Lehrbuchwissens, sondern um praktische Anleitungen und Tipps, wie junge Neurologinnen und Neurologen (und solche, die es werden wollen) zum Beispiel in der Notfallambulanz vorgehen sollten.

H. Eisenberg (Göttingen)
C. Franke (Berlin) 
 
16:30 Wie überlebe ich meinen ersten Nachtdienst? – RedFlags der Triagierung und der Neurologie in der Rettungsstelle H. Topka (München)   
17:15 Therapie der MS M. Weber (Göttingen)  
       
18:30 – 20:00 Forschung in der Neurologie
Drittmittel, Anträge, welche Stipendien gibt es?
Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Nachwuchswissenschaftler sprechen über das Schreiben des ersten Antrages, geben persönliche Tipps, verraten Tricks und stellen Fördermöglichkeiten dar.
In einem zweiten Teil sprechen wir darüber, welche Richtung Forschung in Zukunft nimmt und nehmen soll: Open Source, die neue Kommunikationsplattform?
F. Bernhard (Tübingen)
S. Knauss (Berlin)
X. Kobeleva (Bonn)
Saal 5
18:30 Der erste Antrag – Tipps und Tricks von der DFG T. Hogenkamp (Bonn)  
18:45 Diskussion    
19:00 How to erfolgreich forschen– Tipps und Erfahrungen eines Nachwuchswissenschaftlers N.N.  
19:15 Diskussion    
19:30 Open Source – Wie wandelt sich die Forschung? N.N.  
19:45 Diskussion    
UhrzeitTitelVorsitz/RednerOrt
08:30 – 11:30 Workshop: Fehler in der Neurologie/Aus Fehlern lernen
Fehler sind bei den komplexen und schnellen Abläufen der modernen Medizin nicht zu vermeiden. Hohe Qualität und Sicherheit lassen sich langfristig jedoch nur erhalten, wenn jeder konsequent versucht, aus Fehlern, Schäden und Beinahe-Schäden zu lernen. Der Workshop soll eine Gelegenheit sein, über Strategien der Fehlervermeidung und einen guten Umgang mit Fehlern zu sprechen. Er wendet sich an Studierende und Assistenzärzte der Neurologie.
R. Michaelis (Hamm)
N. Nellessen (Köln)
Seminarraum 14/15
08:30 Neurologische Palliativmedizin im Überblick – Lebenslimitierende Erkrankungen in der Neurologie, Strukturen der Palliativmedizin, Symptomorientierte Therapie H. Golla (Köln)  
09:15 Diskussion A. Doll (Köln), H. Golla (Köln)  
09:30 Less mistakes, more brain – wie Fehlermanagement Hirnzellen retten kann B. Cevik (Bochum)  
11:00 Diskussion    
       
12:00 – 13:30 Update Okulomotorikstörungen und Nystagmus
Der Experte Prof. Michael Strupp aus München wird dieses Jahr für uns das Wichtigste und Neueste zur Diagnostik und Therapie zum Thema Okulomotorikstörungen und Nystagmus vorstellen. Ein Highlight, nicht nur für junge Neurologen und Studierende höherer Semester, sondern für alle, die dieses Thema begreifen wollen.
K. Rauen (Zürich, CH) Saal B
 12:00 Update Okulomotorikstörungen und Nystagmus M. Strupp (München)  

 

 

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Veranstaltungsort

CCL – Congress Center Leipzig
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
www.ccl-leipzig.de